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Family Weekend in Königstein

Von Dagmar Janzen

Nachdem wir seit der Geburt unseres ersten Kindes keinen Urlaub mehr gemacht hatten, entschlossen wir uns in diesem Jahr, endlich einmal am Family-Weekend in Königstein teilzunehmen. Aus der Umgebung von Kiel kommend, buchten wir gleich die Zugfahrt, um uns auch wirklich erholen zu können.
Am Himmelsfahrts-Wochenende war es dann endlich soweit: Ganz entspannt fuhren wir vier mit mehreren Zügen und Taxi in die Familien-Oase nach Königstein. Das allein war schon Abenteuer pur für unsere zwei Jungs, Malte und Torge. Aber, es sollte noch spannender werden.

 

Kinder schließen schnell Kontakt


Am nächsten Morgen lernten wir die anderen sieben Familien kennen, alle mit Kindern von knapp drei bis ca. zehn Jahren. Noch beim Frühstück fanden die Kinder Kontakt zueinander, spielten und tobten miteinander.
Es gab kein festes Programm. Alle Unternehmungen wurden miteinander besprochen. Alles war möglich, nichts war Pflicht. So hatte jede Familie die Möglichkeit, nach ihren eigenen Bedürfnissen zu entscheiden. Trotzdem haben sich alle gemeinsam auf den Weg zum Lilienstein und am nächsten Tag zur Festung Königstein gemacht. Die Vorteile dieses Wandergebietes nutzend konnte man aber auch immer zwischendurch entscheiden, ob man die Tour abkürzt oder bis zum Ende durchzieht. Dass es dabei fast immer regnete, störte nicht. Nur fiel deshalb leider die Vorstellung in der Felsenbühne Rathen aus, bei der Eik Handschug eine Rolle spielen sollte.
Wer in der Unterkunft blieb, konnte die Angebote dort nutzen: das Spielzimmer, den Spielgeräte-Verleih, die Sauna . . .
Abends wurde einer Räume genutzt, um sich noch einmal zum Singen oder Spielen zu treffen. Auch hier galt: Wer will, kommt.
Durch diese Abmachung war niemand gestresst und konnte sich ganz nach seinem Geschmack erholen.

Das "Wochenend-Bild", das Malte nach dieser Fahrt im Kindergarten zeichnete, zeigt, dass ihn die Festung Königstein doch ziemlich beeindruckt hat.

Nach Hause  mit Lust auf mehr

Und so war es auch für uns: das Klettern war spannend, aber die Festung war für unsere momentan Ritter-begeisterten Jungs der Hit. Hier wurden sie nicht müde, sich alles anzuschauen und Ritter zu spielen.
Begeistert von dem Wochenende und mit Lust auf mehr kamen wir zu Hause an – ziemlich müde von der Zugfahrt, aber trotzdem erholt und zufrieden.
Danke an Familie Handschug – Brosin für die Organisation! Wir kommen gern wieder, auch wenn's wohl nicht jedes Jahr klappen wird.

Dagmar Janzen, 42, war 1992/1993 an der University of Scranton als Teaching Assistant für Deutsch. Heute arbeitet sie als Gymnasiallehrerin für Englisch, Latein und Russisch. Ihre beiden Söhne Malte und Torge sind 4 3/4 und 3 Jahre alt.

Das Fulbright Family Weekend findet jedes Jahr über das Himmelfahrt-Wochenende statt und ist offen für alle Mitglieder aus dem Bundesgebiet. Anmeldung bei der Regionalgruppe Dresden.

 
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